Natürliches Paradies: Wie du deinen Garten tierfreundlich mit Pflanzen, Blumen und einer Benjeshecke gestalten kannst
Ein Garten kann so viel mehr sein als eine grüne Fläche: ein lebendiges Zuhause für Vögel, Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Nützlinge. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren eigenen Garten naturnah und tierfreundlich zu gestalten – mit heimischen Wildpflanzen, einer Benjeshecke und, mit einem Augenzwinkern, mit fleißigen Gartenzwergen, die das Gartenleben liebevoll begleiten. In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Pflanzen wir gesetzt haben, wie eine Benjeshecke entsteht und wie du dein grünes Paradies charmant in Szene setzt.
Heimische Wildpflanzen von der Gärtnerei Strickler
Das Herzstück eines tierfreundlichen Gartens sind heimische Wildpflanzen. Sie sind perfekt an unser Klima angepasst, pflegeleicht und bieten heimischen Insekten genau die Nahrung und den Lebensraum, den sie brauchen. Für unseren Naturgarten haben wir eine große Auswahl heimischer Wildstauden von der Gärtnerei Strickler gesetzt – einer auf heimische Wildpflanzen spezialisierten Staudengärtnerei. Hier ein Überblick über die neuen Gartenbewohner:
- Für Frühling und Schattenplätze: Leberblümchen, Buschwindröschen, Hohler Lerchensporn, Kriechender Günsel, Waldmeister, Gefleckte Taubnessel, Wald-Geißbart, Wald-Ziest und Zwerg-Glockenblume.
- Blüten für Bienen und Schmetterlinge: Wiesen-Salbei, Klebriger Salbei, Wilde Möhre, Moschusmalve, Blutweiderich, Echtes Mädesüß, Rainfarn, Skabiosen-Flockenblume, Gelbe Skabiose, Witwenblume, Rote Lichtnelke, Orangerotes Habichtskraut, Krause Ringdistel, Diptam, Akeleiblättrige Wiesenraute, Silberblatt, Storchschnabel-Arten und Mandelblättrige Wolfsmilch.
- Gräser, Seggen und Farne: Winkel-Segge, Wald-Segge, Hain-Simse, Rasen-Schmiele, Schaf-Schwingel, Rippenfarn und Wurmfarn – dazu die bodendeckende Vogelmiere.
Diese Vielfalt sorgt vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst für ein durchgehendes Blüten- und Nahrungsangebot – und macht den Garten Jahr für Jahr lebendiger.
Tipps für einen naturnahen Garten
Du musst nicht alles auf einmal umgestalten – schon einzelne Schritte machen einen großen Unterschied. Setze auf einheimische Pflanzen statt auf reine Ziersorten, lass ruhig eine wilde Ecke stehen und verzichte auf chemische Mittel. Eine Wasserstelle, ein Laub- oder Totholzhaufen und eine natürliche Hecke aus Ästen und Zweigen schaffen zusätzliche Lebensräume. So entsteht Schritt für Schritt ein Garten, in dem sich Mensch und Tier gleichermaßen wohlfühlen.
Was ist eine Benjeshecke?
Eine Benjeshecke ist eine locker aufgeschichtete Hecke aus Ästen, Zweigen und Strauchschnitt. Statt das Schnittgut zu entsorgen, schichtest du es zwischen Pfählen zu einem lockeren Wall auf. Mit der Zeit setzt sich das Material, Vögel bringen über ihren Kot Samen ein, und ganz von selbst wächst eine lebendige, natürliche Hecke heran.
Die Vorteile einer Benjeshecke
Eine Benjeshecke ist gleich in mehrfacher Hinsicht wertvoll: Sie bietet Igeln, Vögeln, Insekten und Kleintieren Unterschlupf und Nistplatz, sie fördert die Artenvielfalt und sie ist ein Musterbeispiel für nachhaltiges Gärtnern, weil du Gartenabfälle sinnvoll wiederverwertest. Ganz nebenbei dient sie als natürlicher Sicht- und Windschutz.
So legst du eine Benjeshecke an
Schlage zwei parallele Reihen stabiler Pfähle in den Boden – mit etwa 50 bis 80 Zentimetern Abstand. Schichte anschließend Äste und Zweige locker dazwischen, dickeres Material nach unten, feineres nach oben. Fülle nach dem ersten Setzen einfach neues Schnittgut nach. Wer möchte, ergänzt heimische Sträucher, damit die Hecke schneller grün wird. Mehr braucht es nicht – die Natur erledigt den Rest.
Fleißige Gartenzwerge – charmante Helfer im Beet
Zu einem lebendigen Garten gehört für uns auch ein Augenzwinkern. Traditionelle Gartenzwerge, wie sie unser fränkischer Hersteller aus Bayern fertigt, sind seit jeher mit dem Garten verbunden – als fleißige Helfer, die Obst ernten, Blumen pflegen und im Beet mit anpacken. So wird der Gartenzwerg als Gärtner mit Sense zum Sinnbild für die Gartenarbeit. Der Zwerg mit Karotte steht für die Ernte, der Zwerg mit Sonnenblume für blühende Beete, und der Zwerg als Schmied mit Hufeisen bringt einen Hauch Handwerkstradition in den Garten. Zwischen heimischen Wildpflanzen gesetzt, werden diese fleißigen Gesellen zu liebevollen Blickfängen, die Groß und Klein zum Schmunzeln bringen. Die ganze Auswahl findest du in unserer Kategorie Gartenzwerge.
Fazit
Ein naturnaher Garten entsteht nicht über Nacht, sondern wächst mit jeder heimischen Wildpflanze, jedem Ast der Benjeshecke und jeder liebevoll platzierten Figur. Mit den Wildstauden von der Gärtnerei Strickler, einer selbst angelegten Benjeshecke und ein paar fleißigen Gartenzwergen schaffst du einen Ort voller Leben – gut für die Tierwelt und schön für dich. Lass dich inspirieren und mach deinen Garten Stück für Stück zu deinem ganz persönlichen natürlichen Paradies.