Grillen im Herbst und Winter: Gartenkamine, Feuerschalen und was Sie brauchen
Für die meisten Haushalte endet die Grillsaison, wenn die Abende kühl werden. Dabei ist genau dann die schönste Zeit dafür: kein Gedränge auf der Terrasse, kein Grillen bei 30 Grad im Schatten, dafür Feuer, das nicht nur kocht, sondern wärmt.
Outdoor-Kochen im Herbst und Winter ist in den letzten Jahren aus einer Nische heraus gewachsen. Wer einmal im Dezember draußen am Feuer gesessen hat, versteht warum: Ein Abend am offenen Feuer bei fünf Grad hat eine Qualität, die ein Sommergrillabend nicht bietet.
Vorausgesetzt, die Ausrüstung stimmt. Denn bei Kälte ändern sich ein paar Dinge grundlegend.
Was im Winter anders ist
Alles dauert länger. Kaltes Material zieht Wärme ab. Rechnen Sie mit deutlich mehr Vorheizzeit als im Sommer – und mit spürbar mehr Holz, weil ein Teil der Energie in die Umgebung geht statt ins Gargut.
Wind kostet mehr als Kälte. Bei Windstille sind fünf Grad angenehm, bei Zugluft sind zehn Grad ungemütlich. Ein windgeschützter Platz ist im Winter wichtiger als jede Heizleistung.
Der Untergrund muss stimmen. Gefrorener oder aufgeweichter Boden trägt anders. Feuerstellen gehören im Winter auf festen, ebenen Untergrund – Platten oder Terrasse, nicht auf Rasen.
Licht wird zum Thema. Im Dezember ist es um halb fünf dunkel. Ohne Beleuchtung am Grillplatz sehen Sie nicht, wann das Fleisch fertig ist.
Das Kochen selbst ändert sich. Schnelles Steak funktioniert weiter, aber der Winter spielt seine Stärken bei langsamen Gerichten aus: Eintöpfe, Schmorbraten, Ofengemüse, Brot und Pizza. Also genau das, was ein geschlossener Ofen besser kann als ein offener Rost.
Gartenkamine: wärmen und kochen zugleich
Der wichtigste Unterschied zum Sommergrill: Ein Gartenkamin gibt Wärme an die Runde ab, statt sie nach oben zu verlieren. Der Kamin zieht die Hitze durch den Schacht und strahlt sie über den Korpus ab – man steht nicht mehr mit kaltem Rücken vor der Glut.
Die Vento-Reihe von CookKing ist mit 150 cm Höhe darauf ausgelegt, in drei Ausführungen:
- Vento Gartenofen mit gehärtetem Glas – der Einstieg. Heizen und Grillen, mit Blick aufs Feuer durch die Glastür. Das Kaminregal darunter hält Holz griffbereit und trocken.
- Vento Pizza-Gartenofen – mit separatem Backfach über der Feuerkammer. Damit sind Pizza, Flammkuchen, Brot und Aufläufe möglich, ohne dass die Flamme direkt darankommt.
- Vento Pizza-Gartenofen mit Glastür – die vollständige Variante: Backfach und Sichtfenster. Wer den Ofen vor allem im Winter nutzt, hat davon am meisten, weil man das Feuer kontrollieren kann, ohne die Tür zu öffnen und Hitze zu verlieren.
Für Terrassen mit wenig Platz ist der Gartenkamin die praktischere Wahl gegenüber der Feuerschale: Er braucht kaum Grundfläche und lenkt den Rauch über den Schacht nach oben statt in die Runde.
Feuerschalen: das offene Feuer
Wer die Runde ums Feuer will, greift zur Schale. Alle Modelle bestehen aus Naturstahl und haben 80 bis 85 cm Durchmesser – groß genug, dass man auch bei Kälte um sie herum sitzen kann.
- Kongo – tiefe Schale auf drei massiven Beinen. Die Tiefe ist im Winter ein Vorteil: Sie hält mehr Glut, und die Glut ist die eigentliche Wärmequelle.
- Fat Boy – dieselbe Schalentiefe in schlichterem, modernem Aufbau.
- Bandito – mit drehbarem Rost. Der Rost lässt sich beim Nachlegen zur Seite schwenken, statt ihn mit dem Grillgut abheben zu müssen. Bei Kälte, wenn man häufiger nachlegt, macht das einen deutlichen Unterschied.
- Santos – die größte Lösung: Grillschale auf einem Sockel mit integrierter Kaminholzablage. Arbeitshöhe statt Bücken, und das Holz liegt trocken direkt darunter. Für alle, die regelmäßig für größere Runden kochen.
Zubehör für den Vento
Der Ofen allein ist eine Wärmequelle. Erst das Zubehör macht ihn zur Außenküche.
Der Ofenrost mit 43 × 42 cm ermöglicht direktes Grillen über der Glut. Die Backplatte im gleichen Maß speichert Hitze und gibt sie gleichmäßig ab – die Grundlage für Pizza und Flammkuchen mit knusprigem Boden. Und die Pizzaschaufel mit 105 cm Länge hält Ihre Hände aus der Hitze heraus – bei einem 150 cm hohen Ofen keine Bequemlichkeit, sondern Sicherheit.
Praxis für die kalte Jahreszeit
Trockenes Holz ist die halbe Miete. Feuchtes Holz raucht, qualmt und gibt kaum Hitze ab – bei Kälte fällt das doppelt ins Gewicht. Lagern Sie Brennholz überdacht und belüftet. Ein Kaminholzregal in Terrassennähe erspart den Weg durch den Schnee.
Etwa eine Stunde einplanen, bis ein Gartenkamin bei Kälte auf Betriebstemperatur ist. Wer erst anzündet, wenn die Gäste da sind, hat eine kalte erste Stunde.
Kein Schnee auf heißem Stahl. Naturstahl verträgt Hitze, aber kein schlagartiges Abkühlen. Räumen Sie den Standplatz vorher frei und lassen Sie die Schale nach dem Gebrauch von selbst auskühlen.
Wasser nicht stehen lassen. Regen und Tauwasser in einer Feuerschale gefrieren – und Eis in einer Schale ist der einzige wirkliche Feind. Nach dem Abkühlen Asche entfernen und abdecken oder umdrehen.
Sicherheitsabstand. Mindestens drei Meter zu Hecken, Holzwänden und Überdachungen. Im Winter kommt hinzu: Der Boden ist oft rutschig, und um ein Feuer herum bewegt man sich mit heißem Geschirr.
Naturstahl und Rost – kein Mangel
Die häufigste Rückfrage bei diesen Produkten: Alle Feuerschalen und Öfen bestehen aus unbeschichtetem Naturstahl, und der bildet eine Rostschicht. Das ist beabsichtigt.
Die Patina bildet sich in den ersten Wochen und schützt das darunterliegende Material. Sie darf und soll entstehen – die Schale wird dadurch dunkler und matter, nicht schwächer. Was Sie vermeiden sollten, ist stehendes Wasser: Nicht die Nässe von oben schadet, sondern das Wasser, das im Boden der Schale steht.
Was im Winter auf den Rost kommt
Ein paar Gerichte, die im Sommer keinen Sinn ergeben und im Winter genau richtig sind: Kürbis in Spalten mit Rosmarin direkt auf dem Rost. Ein Gulasch im Topf über der Glut, das zwei Stunden vor sich hin köchelt, während die Runde am Feuer sitzt. Ofenkartoffeln in der Asche. Flammkuchen auf der Backplatte, der in wenigen Minuten fertig ist. Und zum Schluss Glühwein im Topf am Rand der Glut.
Genau darin liegt der Unterschied: Im Sommer ist Grillen ein schneller Vorgang. Im Winter wird das Feuer zum Ort, an dem der Abend stattfindet.
Das passende System finden
Das vollständige Sortiment finden Sie unter Grillen & BBQ, die Öfen unter Gartenkamine & Gartenöfen, die Schalen unter Feuerschalen & Grillschalen und die passenden Teile unter Zubehör.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ofen oder Schale besser zu Ihrer Terrasse passt, rufen Sie uns an – die Entscheidung hängt stärker vom Platz und vom Windschutz ab als vom Budget.