Samurai Figuren kaufen – japanische Kriegerfiguren von Parastone
Fast siebenhundert Jahre lang bestimmten die Samurai das Schicksal Japans – als Krieger, als Verwalter, als Träger eines Ehrbegriffs, der bis heute nachwirkt. Die Skulpturen von Parastone bilden diese Gestalten nach: in vollständiger Rüstung, im Kimono, mit Katana und Wakizashi.
Zur Wahl stehen sechs Einzelfiguren zwischen 21 und 25 cm, darunter der Krieger in detailreicher Rüstung mit 25 cm und der Samurai im Kimono mit zwei Schwertern. Fünf abgestimmte Sets machen aus einzelnen Figuren eine Gruppe.
Deko Figur Samurai Art H 21 cm japanischer Krieger im Kimono mit Samurai-Schwert Figur
Deko Figur Samurai Art H 23 cm japanischer Krieger in Rüstung mit Schwert Figur
Deko Figuren Samurai Art H 21-23 cm japanische Krieger mit Samurai-Schwert Figuren
Deko Figur Samurai Art H 22 cm japanischer Krieger im Kimono mit Samurai-Schwertern Figur
Deko Figur Samurai Art H 23 cm japanischer Krieger in Rüstung mit Schwert Figur
Deko Figur Samurai Art H 21 cm japanischer Krieger in Rüstung mit Schwert Figur
Set: Deko Figuren Samurai Art H 21-23 cm japanische Krieger in Rüstung mit Schwert
Set: Deko Figuren Samurai Art H 21-23 cm japanische Krieger in Rüstung mit Schwert
Set: Deko Figuren Samurai Art H 21-22 cm japanische Krieger im Kimono mit Schwertern
Set: Deko Figuren Samurai Art H 21-23 cm japanische Krieger in Rüstung und Kimono mit Schwertern
Skulptur Samurai Art Deko Figur H 25 cm japanischer Krieger in detailreicher Rüstung mit Schwertern
Wer die Samurai waren
Der Begriff samurai geht auf ein altes japanisches Wort für „dienen" zurück – und genau das war der Ursprung dieses Standes: Krieger im Dienst eines Herrn. Aus provinziellen Kriegerfamilien der Heian-Zeit, etwa ab dem 10. Jahrhundert, wurde über die Jahrhunderte eine eigene gesellschaftliche Schicht mit Rechten, Pflichten und einem strengen Verhaltenskodex.
Die eigentliche Machtübernahme kam 1192 mit dem Kamakura-Shogunat. Von da an regierte nicht mehr der Kaiserhof, sondern der Shogun – ein militärischer Oberbefehlshaber aus dem Kriegeradel. Der Kaiser blieb als religiöse und symbolische Instanz bestehen, die tatsächliche Macht lag rund 680 Jahre lang bei den Kriegern.
Die Zeit der kämpfenden Reiche
Ihre kriegerischste Phase erlebten die Samurai in der Sengoku-Zeit, dem „Zeitalter der kämpfenden Reiche" im 15. und 16. Jahrhundert. Japan zerfiel in konkurrierende Fürstentümer, Feldherren wie Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu rangen um die Vorherrschaft. In dieser Zeit entstanden die kunstvollen Rüstungen und die berühmten Schwertschmiedetraditionen, die bis heute das Bild vom Samurai prägen.
Vom Krieger zum Beamten
Mit dem Sieg der Tokugawa und dem Beginn der Edo-Zeit 1603 folgten über 250 Jahre Frieden – und die Samurai standen vor einem Paradox: Krieger ohne Krieg. Aus Kämpfern wurden Verwalter, Beamte, Lehrer und Gelehrte. Gerade in dieser friedlichen Epoche wurde der Ehrenkodex ausformuliert, den wir heute Bushidō nennen – „Weg des Kriegers": Loyalität, Aufrichtigkeit, Mut, Höflichkeit, Selbstbeherrschung und die Bereitschaft, Verantwortung bis zur letzten Konsequenz zu tragen.
Das Ende einer Epoche
1868 beendete die Meiji-Restauration die Herrschaft der Shogune. Innerhalb weniger Jahre wurde der Kriegerstand abgeschafft, das Tragen der Schwerter verboten, die Privilegien aufgehoben. Was blieb, ist die Idee: Der Bushidō floss in die japanische Unternehmenskultur, in den Sport, in die Kampfkünste – und in ein Bild, das weltweit für Disziplin und innere Haltung steht.
Die Ausrüstung – und was die Figuren zeigen
Ein Samurai trug traditionell zwei Schwerter: das lange Katana und das kürzere Wakizashi. Dieses Paar, daishō genannt, war ausschließlich dem Kriegerstand vorbehalten und damit Standesabzeichen und Waffe zugleich. Mehrere unserer Figuren zeigen genau diese Zweierkombination.
Die Rüstung, ō-yoroi beziehungsweise in der späteren Form tōsei gusoku, bestand aus lackierten Metall- und Lederplättchen, die mit Seidenschnüren verbunden wurden – beweglich, leicht genug fürs Pferd und in den Farben des jeweiligen Hauses gehalten. Dazu kam der Helm, der kabuto, oft mit auffälligem Stirnschmuck, damit der Träger im Getümmel erkennbar blieb.
Die Figuren im Überblick
Krieger in voller Rüstung
Die eindrucksvollste Gruppe. Am detailreichsten gearbeitet ist die Skulptur mit 25 cm – die größte Figur der Kategorie, bei der sich die einzelnen Rüstungsplatten, die Schnürung und der Helmschmuck nachvollziehen lassen. Dazu kommen die Krieger in Rüstung mit 23 cm, 21 cm und einer weiteren Ausführung mit 23 cm, jeweils in unterschiedlicher Haltung.
Samurai im Kimono
Nicht jeder Samurai stand ständig in Rüstung – im Alltag trug er den Kimono, die Schwerter aber immer bei sich. Genau diese Seite zeigen der Krieger im Kimono mit 21 cm und der Samurai im Kimono mit zwei Schwertern und 22 cm. Sie wirken ruhiger und zurückhaltender als die Rüstungsfiguren und passen gut in Wohnräume, in denen eine vollständige Kampfmontur zu martialisch wäre.
Die Sets – Krieger in Gruppen
Samurai kämpften in Verbänden, nicht allein. Entsprechend stärker wirken die Figuren zu zweit oder zu dritt. Fünf Zusammenstellungen stehen zur Wahl:
Das Set aus zwei Kriegern in Rüstung und das Set aus Kimono- und Rüstungsfigur sind die Einstiege. Das Set der beiden Kimono-Krieger ist die ruhigste Kombination.
Wer eine ganze Gruppe möchte, greift zum Dreierset in Rüstung oder zum umfangreichsten Angebot der Kategorie, dem großen Set aus Rüstungs- und Kimono-Figuren. Aufgestellt als Formation – gestaffelt statt in einer Reihe – entsteht daraus eine Szene statt einer Aufreihung.
Wo Samurai-Figuren wirken
Im Wohnraum auf Sideboard, Konsole oder Bücherregal, gerne vor dunklem Hintergrund, weil die Rüstungsdetails dann besser zur Geltung kommen. Auf dem Schreibtisch stehen sie für Haltung und Konzentration – nicht zufällig sind sie in Büros von Führungskräften häufig zu finden.
Eine eigene Zielgruppe sind Kampfsport und Kampfkunst: In Dojos für Karate, Kendo, Aikidō, Iaidō und Judo sind Samurai-Figuren ein naheliegender Blickfang, weil sie die Herkunft dieser Disziplinen sichtbar machen. Ebenso in japanischen Restaurants, Sushi-Bars, Teestuben und Asia-Shops.
Ein Aufstelltipp: Diese Figuren brauchen seitliches Licht. Rüstungsschnürung, Helmschmuck und Schwertgriffe verschwinden im flachen Deckenlicht – im Streiflicht treten sie hervor. Und geben Sie ihnen Freiraum nach vorne; eine Kriegerfigur an der Regalkante wirkt gedrängt.
Als Geschenk
Samurai-Figuren treffen dort, wo Disziplin und Haltung eine Rolle spielen. Bewährte Anlässe sind die bestandene Gürtelprüfung, das Vereinsjubiläum, das Dankeschön an den Trainer, die Beförderung oder der runde Geburtstag eines Japan-Begeisterten.
Für Sammler und Kampfsportvereine sind die Sets die interessantere Wahl: Zwei oder drei Figuren erzählen mehr als eine, und im Dojo oder Vereinsheim wirkt eine Gruppe deutlich präsenter. Bei größeren Stückzahlen fragen Sie die Verfügbarkeit gerne vorab an.
Material und Pflege
Die Skulpturen bestehen aus hochwertigem Stein- und Marmorpulver, das mittels Kunstharz gebunden wird. Dieses Verfahren sorgt für eine solide, dauerhafte Qualität und gibt feinste Details präzise wieder – Rüstungsplatten, Schnürungen, Schwertgriffe und Gewandfalten. Die Figuren haben dadurch spürbares Gewicht und eine steinähnliche Oberfläche. Die Fassung ist gedeckt gehalten, sodass die Modellierung im Vordergrund steht.
Die Figuren sind für den Innenbereich gedacht. Zum Entstauben eignet sich ein weicher Pinsel besser als ein Tuch, weil er zwischen Rüstungsteile und Waffen kommt. Verzichten Sie auf Wasser und Reinigungsmittel und stellen Sie die Skulpturen nicht in direkte Sonne. Beim Umstellen immer am Körper anfassen, nie an Schwert oder Helmschmuck – das sind die empfindlichsten Stellen.
Weitere Kollektionen desselben Herstellers finden Sie bei den Parastone Figuren – etwa den Mythologie- und Götterfiguren, den Body-Talk-Körperstudien, den Jazzfiguren und den Venezianischen Masken. Japanische Motive für den Garten gibt es bei den Buddhafiguren und japanischen Laternen, das komplette Sortiment bei den Dekofiguren.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Der Begriff geht auf ein altes japanisches Wort für „dienen" zurück – Samurai waren Krieger im Dienst eines Herrn. Ab dem 10. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine eigene gesellschaftliche Schicht, ab 1192 regierten die Shogune aus dem Kriegeradel anstelle des Kaiserhofs. Nach über 680 Jahren endete diese Epoche 1868 mit der Meiji-Restauration, die den Kriegerstand abschaffte und das Tragen der Schwerter verbot.
„Weg des Kriegers" – der Ehrenkodex der Samurai mit Werten wie Loyalität, Aufrichtigkeit, Mut, Höflichkeit und Selbstbeherrschung. Interessant ist, dass er vor allem in der friedlichen Edo-Zeit ab 1603 ausformuliert wurde, als aus Kriegern Verwalter und Gelehrte geworden waren. Der Bushidō wirkt bis heute in japanischer Unternehmenskultur, im Sport und in den Kampfkünsten nach.
Das lange Katana und das kürzere Wakizashi bildeten zusammen das daishō – ein Waffenpaar, das ausschließlich dem Kriegerstand vorbehalten war. Es diente damit zugleich als Standesabzeichen. Mehrere Figuren im Sortiment zeigen genau diese Kombination, andere nur das Langschwert.
Die Rüstungsfiguren zeigen den Samurai in voller Kampfmontur mit lackierten Platten, Schnürung und Helm – eindrucksvoll und detailreich. Die Kimono-Figuren zeigen ihn im Alltagsgewand, die Schwerter aber weiterhin am Gürtel, denn die legte ein Samurai nicht ab. Sie wirken ruhiger und passen gut in Räume, in denen eine vollständige Rüstung zu martialisch wäre.
Für die Wirkung ja. Samurai kämpften in Verbänden, und entsprechend stärker wirken die Figuren zu zweit oder zu dritt – besonders gestaffelt aufgestellt statt in einer Reihe. Fünf Zusammenstellungen stehen zur Wahl, vom Zweierset bis zur größeren Gruppe aus Rüstungs- und Kimono-Figuren. In Dojos und Vereinsheimen ist eine Gruppe deutlich präsenter als eine Einzelfigur.