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Venezianische Masken als Wanddekoration – Wandmasken kaufen

Über Jahrhunderte durfte man in Venedig für Monate im Jahr jemand anderes sein. Die Maske hob Stand und Herkunft auf – wer sie trug, war weder Adliger noch Händler, sondern schlicht eine Gestalt. Von dieser Idee zehrt die venezianische Maske bis heute.

Unsere vier Wandmasken von Parastone greifen diese Tradition auf: „Il Giglio – Die Lilie", „Il Giullare – Der Hofnarr", „Il Gioiello – Das Juwel" und „Con l'Uva" mit Trauben und Weinlaub. Alle sind zum Aufhängen gearbeitet.

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Venezianische Maske "Il Giglio" Die Lilie H 34 cm Maske Wanddekoration
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Venezianische Maske "Il Giullare" Der Hofnarr H 31 cm Maske Wanddekoration
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Venezianische Maske Il Gioiello Das Juwel H 32 cm Maske Wanddekoration Dekofigur
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Venezianische Maske „Con l’Uva“ H 30 cm Wanddekoration Dekofigur Maske mit Trauben & Weinlaub
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Die Geschichte der venezianischen Maske

Die ersten schriftlichen Belege für Masken in Venedig stammen aus dem 13. Jahrhundert – und schon damals ging es nicht nur um Feiern. In einer Stadt, in der Adel, Kaufleute, Handwerker und Fremde auf engstem Raum lebten und in der jeder jeden kannte, war die Maske ein soziales Werkzeug: Sie machte anonym.

Wer maskiert war, wurde nicht nach Stand angesprochen. Ein Patrizier konnte im Wirtshaus sitzen, eine Adlige das Theater besuchen, ein Kaufmann Geschäfte anbahnen, ohne dass Herkunft und Rang mitspielten. Die Republik Venedig duldete das nicht nur, sie regelte es: Es gab Zeiträume, in denen das Maskentragen erlaubt war, und Verbote für andere Zeiten und Orte – etwa in Kirchen oder bei bestimmten Geschäften.

Ein eigener Handwerksstand

So groß war die Nachfrage, dass die Maskenmacher – die mascareri – im 15. Jahrhundert eine eigene Zunft mit eigenen Statuten bildeten. Gearbeitet wurde traditionell in Pappmaché über einer Tonform, anschließend grundiert, bemalt, vergoldet und mit Stoff, Federn und Applikationen verziert. Dieses Verfahren wird in venezianischen Werkstätten bis heute so betrieben.

Die klassischen Maskentypen

Die berühmtesten Formen haben Namen und Funktionen. Die Bauta mit dem vorstehenden Kinn erlaubte es, zu essen und zu sprechen, ohne sie abzunehmen. Die Colombina bedeckt nur die obere Gesichtshälfte und stammt aus der Commedia dell'arte. Die Moretta, eine schwarze Damenmaske, wurde mit einem Knopf zwischen den Zähnen gehalten – wer sie trug, konnte nicht sprechen. Und der Medico della Peste mit dem langen Schnabel geht auf die Schutzmaske der Pestärzte zurück, deren Schnabel mit Kräutern gefüllt war.

Verbot und Wiederkehr

1797 endete die Republik Venedig, und unter der neuen Herrschaft wurde das Maskentragen weitgehend untersagt. Fast zwei Jahrhunderte lang verschwand die Tradition beinahe. Erst 1979 belebte die Stadt den Karneval offiziell wieder – und mit ihm das Maskenhandwerk. Heute ist der Carnevale di Venezia eines der bekanntesten Feste der Welt, und die Maske ist von der Verkleidung zum Kunsthandwerk geworden.

Von der Verkleidung zur Wanddekoration

Genau dieser letzte Schritt erklärt, warum venezianische Masken heute an Wänden hängen. Eine kunstvoll gearbeitete Maske ist ein Objekt, auch wenn niemand sie trägt: Die Form ist auf Wirkung angelegt, die Bemalung auf Fernsicht, die Applikationen auf Glanz. An der Wand kommt all das zur Geltung – anders als in der Schublade.

Unsere Modelle sind nicht als Kostümmasken gedacht, sondern von vornherein als Wandmasken gearbeitet. Sie haben keine Trageöffnungen und keine Bänder, dafür eine Aufhängung auf der Rückseite und eine Modellierung, die von vorn und leicht schräg wirkt.

Die vier Masken

„Il Giglio – Die Lilie" ist mit 34 cm die größte der vier. Die Lilie steht seit dem Mittelalter für Reinheit und Würde und ist eines der klassischen Ornamentmotive der venezianischen Maskenkunst.

„Il Giullare – Der Hofnarr" mit 31 cm greift die vielleicht wichtigste Figur der Maskentradition auf: den Narren, der als Einziger die Wahrheit sagen durfte, weil ihn niemand ernst nahm. Die Schellenkappe ist bis heute das Erkennungszeichen dieser Rolle.

„Il Gioiello – Das Juwel" mit 32 cm ist die prunkvollste Ausführung und steht für die Seite des Karnevals, die Reichtum und Glanz zeigte statt ihn zu verbergen.

„Con l'Uva" mit 30 cm trägt Trauben und Weinlaub – ein Motiv aus der Bildwelt des Bacchus, das für Fülle, Feier und Lebensfreude steht. Für Weinstuben, Vinotheken und Esszimmer ist das die naheliegende Wahl.

Aufhängen und in Szene setzen

Masken brauchen eine ruhige Wand. Vor gemusterter Tapete oder zwischen vielen Bildern gehen die feinen Ornamente unter; vor einer einfarbigen, am besten dunklen Fläche treten sie hervor.

Hängen Sie die Maske etwa auf Augenhöhe oder leicht darüber – ein Gesicht, das von oben herabblickt, wirkt stärker als eines auf Hüfthöhe. Und achten Sie auf das Licht: Seitlich einfallendes Licht bringt die Modellierung von Nase, Wangen und Applikationen zur Geltung, im flachen Deckenlicht wirkt die Maske deutlich flacher.

Als Gruppe funktionieren die vier Masken gut, wenn Sie sie nicht in einer geraden Reihe hängen, sondern versetzt – zwei oben, zwei unten, leicht gegeneinander verschoben. So entsteht eine Wand, die man abgeht, statt einer Auslage.

Wo Wandmasken gut wirken

Im Wohnraum an einer freien Wand, im Flur, im Treppenhaus, über einer Konsole. Sie sind eine der wenigen Wanddekorationen, die auch auf schmalen Wandstücken zwischen Türen funktionieren, weil sie hochformatig sind.

Gewerblich sind sie gefragt in italienischen Restaurants, Weinstuben und Vinotheken, Theatern, Opernhäusern und Veranstaltungsräumen sowie in Kostümverleihen und Tanzschulen. Für Räume mit Venedig- oder Karnevalsthema sind sie die effizienteste Form der Ausstattung: ein Objekt pro Wand, und das Thema ist gesetzt.

Als Geschenk

Venezianische Masken treffen bei Menschen mit Bezug zu Italien – zur Hochzeitsreise nach Venedig, zum Jahrestag, für Opern- und Theaterfreunde oder als Erinnerung an eine gemeinsame Reise. Die Trauben-Maske ist zusätzlich ein passendes Geschenk für Weinliebhaber.

Weil die Masken nicht zum Tragen gedacht sind, entfällt die Frage nach Größe und Passform – ein Vorteil gegenüber Kostümmasken, bei denen man vorher wissen müsste, für wen sie sind.

Material und Pflege

Die Masken bestehen aus hochwertigem Stein- und Marmorpulver, das mittels Kunstharz gebunden wird. Dieses Verfahren sorgt für eine solide, dauerhafte Qualität, bildet feinste Ornamente und Reliefs präzise ab und gibt den Masken zugleich spürbares Gewicht und eine steinähnliche Oberfläche. Anschließend werden sie von Hand gefasst. Sie sind für den Innenbereich gedacht.

Zum Entstauben eignet sich ein weicher Pinsel besser als ein Tuch, weil er zwischen Ornamente und Applikationen kommt. Verzichten Sie auf Wasser und Reinigungsmittel und hängen Sie die Masken nicht in direkte Sonne, damit die Farben und Vergoldungen gleichmäßig bleiben. Zur Befestigung genügt ein passender Haken; prüfen Sie bei Gipskartonwänden die Tragfähigkeit.

Weitere Kollektionen desselben Herstellers finden Sie bei den Parastone Figuren – den Jazzfiguren, den Body-Talk-Körperstudien, den Mythologie- und Götterfiguren und den Samurai Figuren. Weitere Wandobjekte gibt es bei der Wanddekoration aus Metall, das komplette Sortiment bei den Dekofiguren.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Nein, sie sind von vornherein als Wanddekoration gearbeitet. Sie haben keine Trageöffnungen und keine Bänder, dafür eine Aufhängung auf der Rückseite und eine Modellierung, die von vorn und leicht schräg wirkt. Für Kostüm und Karneval brauchen Sie eine tragbare Maske, für die Wand sind diese hier gedacht.
Die ersten Belege stammen aus dem 13. Jahrhundert. In Venedig diente die Maske nicht nur dem Feiern, sondern der Anonymität: Wer maskiert war, wurde nicht nach Stand angesprochen – Adel, Kaufleute und Handwerker begegneten sich für die Dauer der Maskenzeit auf gleicher Höhe. Die Republik regelte genau, wann und wo Masken erlaubt waren. Die Maskenmacher, die mascareri, bildeten ab dem 15. Jahrhundert eine eigene Zunft.
Die bekanntesten sind die Bauta mit vorstehendem Kinn, die es erlaubte, maskiert zu essen und zu sprechen; die Colombina, die nur die obere Gesichtshälfte bedeckt und aus der Commedia dell'arte stammt; die Moretta, eine schwarze Damenmaske, die mit einem Knopf zwischen den Zähnen gehalten wurde; und der Medico della Peste mit dem langen Schnabel, der auf die Schutzmaske der Pestärzte zurückgeht.
Auf Augenhöhe oder leicht darüber und vor einer ruhigen, möglichst einfarbigen Wand – vor Mustern gehen die feinen Ornamente unter. Achten Sie auf seitlich einfallendes Licht, das die Modellierung von Nase, Wangen und Applikationen hervorhebt. Bei mehreren Masken wirkt eine versetzte Anordnung natürlicher als eine gerade Reihe.
Aus hochwertigem Stein- und Marmorpulver, das mittels Kunstharz gebunden wird. Dieses Verfahren sorgt für solide, dauerhafte Qualität und gibt feinste Details präzise wieder – bis zu den Klappen am Saxophon und den Saiten am Kontrabass. Die Figuren sind für den Innenbereich gedacht und sollten nicht in direkter Sonne stehen.